Bürgerinantrag für Hildegardstraße gestellt
Heute, am 28.03.24, habe ich per Brief einen Bürgerinantrag nach §24 der Gemeindeordnung NRW gestellt, um den Rat zu bitten, eine Verbesserung der Verkehrssituation für die Straße zu prüfen.
Hier der genaue Wortlaut meines Schreibens:
28.03.24
Sehr geehrte Ratsmitglieder,
die Hildegardstraße ist eine Straße, die sehr unter dem Parkdruck des Viertels leidet (dazu habe ich bereits mehrere Anregungen über die App Mängelmelder versendet). Auf beiden Seiten der Straße parken Fahrzeuge, sodass nur noch eine einspurige Fahrbahn frei bleibt. Ausweichmöglichkeiten gibt es wenige, eigentlich nur die Einfahrt gegenüber der Haldenstraße, die Einmündung in die Haldenstraße selbst oder die Einfahrt zwischen den Hausnummern 29 und 31. Zwischen Haldenstraße und Dorstener Straße gibt es hingegen keine Möglichkeit zum Ausweichen, es sei denn, es sind Parklücken vorhanden, die zu bestimmten Zeiten (z. B. ab ca. 17 Uhr) nicht vorhanden sind. Diese beengte Straßenlage führt regelmäßig dazu, dass sich Autofahrende gegenüberstehen und keine:r rückwärts fahren möchte. Häufig erhitzen sich dann die Gemüter und die Parteien streiten sich lauthals. Wenn man als Radfahrende in die Straße fährt und eigentlich Vorfahrt hätte, weil man als erste:r in der Engstelle ist und dann ein Auto entgegenkommt, wird man regelmäßig zur Seite gedrängt oder das Auto fährt einfach, trotz zu geringem Platz und Abstand zur Radfahrenden Person, vorbei.
Diese Situation ist für Anwohnende unhaltbar. Einerseits bietet es sich aufgrund der Innenstadtnähe sehr an, mit dem Rad unterwegs zu sein, aber Start und Ende in der Hildegardstraße vergrämen es einem*r, wenn man sich denn überhaupt traut, mit dem Rad hier zu fahren.
Zusätzlich habe ich den Eindruck, dass die Hildegardstraße als Abkürzung zwischen Feldsieper und Dorstener Straße genommen wird, anstatt bis zum Ende der Feldsieper Straße zu fahren. Häufig kommt es dann zusätzlich zu überhöhten Geschwindigkeiten, wenn auf der Hildegardstraße „die Bahn frei ist“.
Ich bitte deshalb den Rat zu überprüfen, welche Maßnahmen zu einer erhöhten Sicherheit für Radfahrende und zu einer Beruhigung der Straße ingesamt führen können. Insbesondere die Einrichtung einer Fahrradstraße mit Anliegerregelung sollte meines Erachtens für die Hildegardstraße geprüft werden.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen
Judith Wiemers
3 Kommentare